Leichtbau, Materialverarbeitung, additive und digitale Fertigung

Der Leichtbau sowie die Entwicklung und Verarbeitung von Materialien sind wichtige Bestandteile bei der industriellen Wertschöpfung. Firmen in der Region Leipzig aus der Automobil-, Bau-, Maschinenbau-Branche oder der Luft- und Raumfahrt profitieren von der Innovationskraft des Freistaat Sachsens. Er gehört zu den führenden deutschen Standorten in dem Bereich.

Die Weiterverarbeitung von Halbzeugen im Kunststoff und Metallbereich zu industriellen Fertigteilen ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für Firmen. Das Kunststoff-Zentrum (KUZ) unterstützt Firmen bei der Umstellung vorhandener Formteile auf Leichtbauteile, bei der Entwicklung neuer Materialien und somit der Erschließung neuer Anwendungsfelder.

Unternehmen im Fokus

Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ), Leipzig

Die anerkannte Forschungs-, Technologie-, Prüf- und Weiterbildungseinrichtung verfügt über umfassendes Know-how in der Thermoplast- und Polyurethanverarbeitung. Aktuelle Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Thematik Leichtbau durch thermoplastisches Schaumspritzgießen (Metallersatzkunststoffe). Das KUZ entwickelt Prozesse für Leichtbaulösungen sowie Konzepte für kundenspezifische Bauteile.

www.kuz-leipzig.de

Rapidobject GmbH, Leipzig

Als 3D Druck Full-Service-Dienstleister ist die Rapidobject GmbH bereits seit 2006 auf dem innovativen Gebiet rund um Rapid Prototyping/3D Druck aktiv. Ob funktionale Prototypen und daraus folgende Serien, 3D Druck-Serien, filigrane Designerstücke sowie Ersatzteile und komplexe Messemodelle – das TÜV-zertifizierte Unternehmen aus Leipzig liefert alles aus einer Hand. Getreu dem Slogan „Ideen zum Anfassen“ bietet die Rapidobject GmbH Lösungen entlang der gesamten Produktionskette – von der Idee zum fertigen Bauteil aus Kunststoff oder Metall. Beginnend bei der Datenerstellung über die Additive Fertigung bis hin zur Nachbearbeitung der Bauteile.

www.rapidobject.com

GF Casting Solutions, Leipzig

Seit 1995 ist die GF Casting Solutions AG Betreiber der Gießerei mit Europas größtem Formkasten für maschinengeformten Eisenguss. Am Standort Leipzig werden maschinengeformte Eisengussteile für Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Fahrzeuge (z. B. Baumaschinen, Land- und Forstmaschinen), Maschinenbau und die regenerative Energiebranche hergestellt.

www.gfcs.com

3D-Metall Theobald e.K., Leipzig

Das Start-up 3D-Metall Theobald e.K. aus Leipzig fertigt Prototypen-, Ersatzteil- und Kleinserien.

www.3d-metall-theobald.de

Innovationszentren

Als eines der größten Innovationszentren seiner Art in Europa gilt das „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ (Additive Manufacturing Center Dresden - AMCD).  Im Verbund mit sächsischen Partnern werden neue, industrietaugliche 3D-Druck Produkte aus Metall, Keramik oder Kunststoff entwickelt. Ein starker Fokus der Vernetzungsplattform liegt derzeit auf Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Energietechnik, Werkzeug- und Formenbau sowie Medizintechnik.

Auch in Leipzig sind die generativ gefertigten Prototypen, Ersatzteile oder Kleinserien in verschiedenen Kunststoffen und Metallen gefragt. Rapidobject sowie DICK & DICK Laserschneid- und Systemtechnik sind langjährige Branchen-Pioniere in Leipzig. Das Startup 3D-Metall Theobald bietet Rapid Prototyping und AM-Fertigungsdienstleistungen für Maschinen- und Apparatebau oder Design und Schmuck an. Daneben fertigt GF Casting Solutions im „AMotion Center“ 3D-gedruckte Metallkomponenten vor allem für die Firmen aus den Sektoren Automobil, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt oder Energie nicht nur in der Region sondern auch international.

Das Co-Creation Lab (CCL) „Additive Fertigung” des Hochschulverbunds Saxony5 befasst sich mit dem 3D-Druck von Metall, Keramik und Kunststoff auf laserbasierten Verfahren. Darüber hinaus ist die Integration IT-basierter Industrie 4.0-Systeme beim additiven Verfahren ein weiterer Forschungsschwerpunkt der CCL Arbeit, an dem die Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) als Partner involviert ist. Jene hatte eine lange Tradtition im Bereich Maschinenbau, wo nicht nur Werkzeugmaschinen, 3D-Druck oder Produktionsstraßen im Mittelpunkt stehen, sondern auch Robotik, Automatisierung und Digitalisierung. In diesem Zuge hat die Teilnahme am internationalen RoboCup Soccer League für das Nao-Team der HTWK Tradition.

Florian Schmidtner
Manager Ansiedlung und Akquisition
+49 341 2682 7780

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